Eigenheimrechner

Eigenheimrechner

 

Der Kauf Ihres Eigenheimes setzt einige Voraussetzungen an Ihre Einkommens- und Vermögenssituation, damit sich die Bank bzw. Versicherung bereiterklärt, Ihnen eine Hypothek zu gewähren. Hauptsächlich geht es dabei um die Darstellung der langfristigen Tragbarkeit sowie die Einbringung von Eigenmitteln.

 

Langfristige Tragbarkeit

Die Faustregel besagt, dass die Liegenschaftskosten einen Drittel Ihres Einkommens nicht übersteigen dürfen. Bei den Liegenschaftskosten wird jedoch nicht auf die aktuellen Kosten abgestützt, sondern auf die sogenannten langfristigen, simulierten Kosten. Dabei wird bei der Berechnung der Zinskosten ein Zinssatz von 5.0 % eingesetzt. Zudem wird bei den Nebenkosten (Heizung, Strom, Wasser, Versicherung sowie Rückstellungen für spätere Renovationen) 1.0 % des massgebenden Verkehrswertes berücksichtigt. Sofern für die Bezahlung des Kaufpreises die Gewährung einer 2. Hypothek erforderlich ist, ist diese innerhalb von 15 Jahren in jährlich gleichbleibenden Tranchen zu amortisieren. Dieser Betrag fliesst ebenfalls in die Tragbarkeitsberechnung ein. Durch die Anwendung dieser strengen Beurteilung wird sichergestellt, dass Sie sich Ihr Eigenheim auch langfristig bei steigenden Zinssätzen leisten können und somit vor unliebsamen Überraschungen geschützt sind.

 

Eigenmittel

Die klassische Finanzierung geht von einem Eigenmittelanteil von mindestens 20 % des Kaufpreises / der Anlagekosten aus. Um preistreibenden Spekulationen auf dem schweizerischen Immobilienmarkt entgegenzutreten, wurde entschieden, dass mindestens 10 % des Kaufpreises / der Anlagekosten mittels sogenannten harten Eigenmitteln finanziert werden müssen. Sofern Renovationen geplant sind, kann dieser Anteil auch höher ausfallen. Unter harten Eigenmitteln werden Ersparnisse in Konto- oder Wertschriftenform, erhaltene Schenkungen, Rückkaufswerte von Lebensversicherungspolicen sowie Guthaben der Säule 3a verstanden. Die restlichen Eigenmittel können mittels Bezug aus der beruflichen Vorsorge eingebracht werden.

 

Bezug aus der beruflichen Vorsorge (BVG)

Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zur Wohneigentumsförderung ist es vorgesehen, dass zur Finanzierung des Eigenheimes die angesparten Mittel der beruflichen Vorsorge eingesetzt werden können. Dadurch wird jedoch das zur Ausrichtung der späteren Altersrente zur Verfügung stehende Kapital geschmälert. Demzufolge fällt Ihre zukünftige Altersrente entsprechend tiefer aus. Je nachdem wie Ihre Pensionskasse organisiert ist, werden die Risikoleistungen im Falle von Invalidität und Todesfall ebenfalls gekürzt. Deshalb lohnt es sich, die Vorsorgesituation detailliert zu analysieren und allfällige Vorsorgelücken mittels geeigneten Versicherungsprodukten zu schliessen.

 

Jährliche Amortisation

Sofern für die Finanzierung des Kaufpreises / der Anlagekosten eine zweite Hypothek (erste Hypothek entspricht maximal zwei Drittel des Kaufpreises / der Anlagekosten) benötigt wird, ist diese innert maximal 15 Jahren linear in jährlichen Beträgen zurückzuführen. Sofern Sie zur Einbringung der Eigenmittel einen BVG-Kapitalbezug vorgenommen haben, kann das finanzierende Institut auch höhere jährliche Rückzahlungen verlangen. Diese können direkt mittels Rückzahlung der Hypothek oder indirekt mittels Speisung eines steuerbegünstigten Vorsorgeproduktes (Bank- oder Versicherungslösung) erfolgen.

 

Gerne beraten wir Sie beim Kauf Ihres Eigenheimes und stehen Ihnen bei der Suche nach dem kostengünstigsten Finanzierungspartner zur Verfügung. Ebenso können wir Sie umfassend in Ihrer Vorsorgesituation beraten und Ihnen geeigneten Vorsorgeprodukte vermitteln. Wir freuen uns, Sie bei der Verwirklichung des Traums eines Eigenheimes mit Rat und Tat zu unterstützen.

 

 

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